Natürlich interessiere ich mich dafür, was bei den Blutuntersuchungen herauskommt, was auf dem Laborbefund draufsteht. Oft sind kryptische Bezeichnungen dabei, die einem nicht gleich einleuchten. Bei mir wird immer ein kleines Blutbild gemacht, was bedeutet, dass die Leukozyten nur in ihrer Gesamtzahl dargestellt werden, aber keine Aufschlüsselung in Untergruppen erfolgt. Oft tauchen dann auf dem Befund seltsame Abkürzungen auf, die ich hier erläutern möchte:

Hämatokrit Anteil der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) am Gesamtblutbild.
MPV engl. Mean Platelet Volume; gibt die Größe der Bluttplättchen (Thrombozyten) an.
MCV engl. Mean Corpuscular Volume; gibt die Größe der roten Blutkörperchen (Erzthroyzten) an.
MCH engl. Mean Corpuscular Hemoglobin; gibt den Gehalt an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin) in roten Blutkörperchen (Erythroyzten) an.
MCHC engl. Mean Corpuscular Hemoglobin Concentration; Anteil des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin) am Gesamtvolumen der roten Blutkörperchen.
RDW engl. Red Cell Distribution Width; gibt die Verteilungshäufigkeit der Volumina von Erythrozyten an.

Im Prinzip sind diese Werte vermutlich nicht so wichtig, wenn man keine gröberen Probleme mit Leukozyten, Erythrozyten usw. hat, weil sie oftmals detaillierte Informationen darüber geben, um welchen Typ Anämie es sich handelt. Meine Ärzte haben bisher nur auf die Anzahl der Zellen geschaut und diese obigen Werte ignoriert.