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Spritze im Flugzeug - Teil II

Dienstag, 25. März 2008

Spritze auf Reisen, im Flugzeug, im Handgepäck.

Ich hatte vorher ja bei meiner Fluglinie angerufen: eine Bestätigung brauche ich und müsse die Spritze beim Check-In abgeben.

Montag morgen, beim Check-In, auf meine Anmerkung, dass ich eine Spritze im Handgepäck mitführen muss: fragender Blick, Bestätigung, dass ich das darf. Abgeben müsse ich sie nicht. Bei der Sicherheitskontrolle weise ich vorher darauf hin, dass im Rucksack eine Spritze drinnen ist, die Kontrolleurin nickt nur, sieht nicht mal nach, niemand fragt nach der Bestätigung. Im Flugzeug selbst frage ich eine Stewardess nach dem Kühlschrank und erfahre das erste Mal, dass es gar keinen gibt. Aber es ist kein Problem meine Tasche auf Eis zu legen. Zwischenstopp in Deutschland, ich bekomme die Spritze zurück, trage sie eine Stunde mit mir herum und gehe wieder an Bord, diesmal einer transatlantischen Maschine. Auch hier reagiert die Stewardess routiniert, auch hier haben sie nur Eis. Ich solle sie allerdings vor dem Aussteigen erinnern, da schon so viele Leute bei ihr etwas abgegeben hätten. Nach 11 Stunden Flug erhalte ich meine Tasche mit dem Kühlelement unversehrt und kühl zurück. Niemand will meine Bestätigung sehen. Noch 3 Stunden Busfahrt trennen mich von meinem Ziel. Im Bus ist es sehr kühl, die Klimaanlage zeigt sich von ihrer besten Seite, zum Vorteil der Spritze. Endlich, im Hotel, landet sie in einem Kühlschrank, der die erforderlichen 2-8°C liefert, nach fast 24-stündiger Reise. Hoffentlich unbeschadet.

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